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23.03.2018


25% Absenkung der Zwangsbeiträge in der IHK Stuttgart - klarer Erfolg  der Kaktus-Initiative

 

Die IHK Region Stuttgart hat in ihrer Sitzung am Mittwoch, den 21.02.2018 eine Beitragssenkung um 25% für das Jahr 2018 beschlossen und erfüllt damit eine Hauptforderung der kammerkritischen Kaktus-Initiative, die Abschaffung der Zwangsbeiträge.

Entsprechend positiv steht man dieser Entscheidung von Seiten der Kritiker auch gegenüber. „Das ist bereits die zweite Senkung der Beiträge, die auf unser Engagement zurückzuführen ist“, freut sich Thomas Albrecht, Unternehmer aus Esslingen und einer der Gründer der Kaktus-Initiative. „Die Beiträge sind jetzt 10 Jahre lang mitgewachsen, damit hat die IHK stillschweigend von einer stillen Progression profitiert“, so Albrecht weiter.

Die Kritiker reklamieren diese deutliche Veränderung in der Haltung der Kammer als klaren Beleg für den Erfolg der kritischen Begleitung der Arbeit der Kammer. „Man merkt, dass sich auch scheinbar Unbewegliches bewegt, wenn es auch bisweilen länger dauert.“, ergänzt Albrecht, der seit fast 10 Jahren in der Vollversammlung sitzt.

„Diese sehr deutliche Beitragssenkung ist ein Zeichen, dass wir als Kammerkritiker einen Plan für Veränderungen haben und nicht, wie gerne von den etablierten Mitgliedern der Kammer behauptet, nur stören wollen.“, führt Peter Schweizer, Unternehmer aus Murr, fort. „Wir haben in Stuttgart bereits zahlreiche Änderungsanträge und kritische Nachfragen in Bezug auf den völlig intransparenten Haushalt eingebracht, sind aber immer an der schweigenden Masse gescheitert. Die Mehrheit der Vollversammlungsmitglieder will offensichtlich nicht wissen, wofür das Geld der Zwangsmitglieder wirklich ausgegeben wird“, so Schweizer weiter.

Die gestrige Sitzung war auch die erste reibungslose Sitzung unter dem neuen Hauptgeschäftsführer Johannes Schmalzl, nachdem die Dezember-Sitzung abgebrochen werden musste. Hier ziehen die Mitglieder der Kaktus-Initiative eine durchwachsene Bilanz. „Eine neue Sitzordnung ist ja ein netter Versuch und der Einfluss der neuen Leitung macht sich auch positiv bemerkbar, gerade im Hinblick auf die weiterhin unglücklich agierende Präsidentin. Immerhin sind einige unserer Anträge diesmal fairer bearbeitet worden. Es fehlen aber konkrete Ansätze, z.B. beim Haushalt. Bei konsequenter Transparenz, Kostenwahrheit und Risikoabschätzung  wäre eine dauerhafte Senkung der Beiträge bis zu 50% problemlos möglich. Wir sehen in Herrn Schmalzl weiterhin einen Hauptgeschäftsführer, der Erfolge der Kritiker verhindern soll – Herr Schmalzl muss liefern, sonst wird er sich keine Freunde im Präsidium machen.“ so Clemens Morlok, Unternehmer aus Ditzingen.

 


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