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Risse in der Fassade der Vorzeige IHK

 

Mit Stolz verkündet die IHK Koblenz in einer aktuellen Pressemitteilung vom 24. 11. 2010 sie sei in diesem Jahr „als beste IHK Deutschlands ausgezeichnet“ worden.
Nun fehlt leider der Hinweis, wer da der IHK-Koblenz und vor allem warum diese Ehre hat zuteil werden lassen. Auch welche Kriterien dabei eine Rolle gespielt haben bleibt im Dunkeln.
Etwas heller wird es allerdings durch sich abzeichnende Risse in der Fassade dieser „Vorzeige-IHK“. Zunächst war es nur ein Artikel über die selbstherrliche Attitüde des amtierenden Kammer-Hauptgeschäftsführers Podzun, der oft genug als Kammerfürst, so die Rhein-Zeitung, wahr genommen wird.
Heute nun berichtet die Rhein-Zeitung, dass Präsidium und Vollversammlung der IHK Koblenz einen externen Wirtschaftsprüfer beauftragt hat, die Amtsführung des Hauptgeschäftsführers, der immerhin schon 17 Jahre herrscht, zu überprüfen. Ein selbst in der Kammerlandschaft außergewöhnlicher Vorgang. Gewöhnlich, weil für Kammerland normal ist allerdings, dass die IHK selber nicht die Kraft zur Transparenz hat. Die genannten Beschlüsse wurden selbstredend in nicht-öffentlichen Sitzungen gefasst. Und während man sich in der Pressemitteilung als beste und billige IHK feiert, findet sich dort keinerlei Information zu den Vorwürfen gegen den Hauptgeschäftsführer.

 

Die offene Frage ist, ob und wann dem Wirtschaftsprüfer die Staatsanwaltschaft folgt? Die ist nicht zu beneiden, musste sie doch gerade erst in Sachen Handwerkskammer Koblenz ausrücken.

 


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