04.06.2019


Deutscher Kammerkritiker zum internationalen Kammerpräsidenten gewählt

In Tallin (Estland) wurde jetzt die „Estonian e-Residents International Chamber Association“ - die internationale Kammer estnischer e-Residents – EERICA - gegründet. Einer der Initiatoren ist Gründungspräsident Christoph Huebner. Hubener, der auch im Beirat des bffk sitzt, ist bereits seit Jahren Mitglied der Vollversammlungen in den IHKn Berlin und Köln. “In Deutschland kämpfe ich seit fast zwei Jahrzehnten für die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft. Als Mitglied der Vollversammlungen der IHKen in Berlin und Köln versuche ich, diese verstaubten Organisationen demokratischer, schlanker und sparsamer zu machen. Nicht überall gelingt das gleichermaßen”, sagt Huebner.
Mit Blick auf die mehr als 55.000  “e-Residents” in Estland, die mittlerweile über 6.000 Unternehmen gegründet haben, versteht sich EERICA als Stimme der e-Residents gegenüber der Politik. Die Kammer ist ehrenamtlich organisiert und der Mitgliedsbeitrag liegt bei eher symbolischen 5 Euro pro Jahr. Wie in zahlreichen europäischen Ländern (Großbritannien, Skandinavien, Schweiz) und anders als in teuren deutschen Zwangskammern ist die Mitgliedschaft in der EERICA freiwillig. Das internationale Gründungsteam besteht aus Unternehmerinnen und Unternehmern, die zwischen Kanada und Südkorea verteilt ihr Zuhause haben und aus den unterschiedlichsten Branchen kommen. Innerhalb der erste beiden Wochen hat bereits eine dreistellige Anzahl weiterer e-Residents von der ganzen Welt die Mitgliedschaft beantragt. 

 

www.eerica.ee

 


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