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Ehrenamtliches Engagement lohnt sich                                        (21. 08. 2012)

 

Die Kammern werde nicht müde gerade gegenüber der Politik das ehrenamtliche Engagement in ihren Körperschaften zu loben. Selbstlos sei es und nicht selten müssten die Geschäfte leiden.
Dass dieses Ehrenamt auch seine angenehmen Seiten hat, wissen nicht nur viele Präsidenten und Vizepräsidenten der Handwerkskammern, deren ehrenamtliches Engagement, nach allem,was man hört – veröffentlicht wird von den Kammern leider nichts – mit teils hohen 5-stelligen „Aufwandsentschädigungen“ belohnt wird.
Aber auch einfache Vollversammlungsmitglieder müssen nicht zu kurz kommen. Warum es sich lohnt, Vollversammlungsmitglied zu sein, dass erklärt die IHK Cottbus vorbildlich. In einer Information zur IHK-Wahl 2012 heißt es in der Rubrik „Welche Gründe sprechen für eine ehrenamtliche Tätigkeit?“ gleich zu Beginn ganz unverhohlen „Sie profitieren von umfangreichen Kontakten......“. Wer es dann immer noch nicht begriffen hat, wird aber spätestens bei diesem Versprechen motiviert sein: „Mitglieder der Vollversammlung (…) werden zu allen zentralen IHK-Veranstaltungen eingeladen und können damit kontinuierlich ihr Unternehmen öffentlich präsentieren.“. Mittlerweile ist man sich in Cottbus aber nicht sicher, ob das Motivation genug ist. Deswegen bekommen die Vollversammlungsmitglieder seit dem 01. 01. 2012 ein Sitzungsgeld in Höhe von 100,00 € gezahlt.


Aber auch die schönste Zeit geht zu Ende. In Cottbus bekamen ausscheidende Geschenk CottbusVollversammlungsmitglieder einen Kugelschreiber der Firma Parker im Wert von knapp 60,00 €. Zu den solcherart geehrten gehörte auch bffk-Vorsitzender Dipl. Ing. (FH) Lasinski, der das Geschenk postwendend an die IHK zurück schickte. Wer den gesellschaftlichen Diskurs zur Korruptionsbekämpfung ernst nimmt, so Lasinski, kann nicht selber großzügig solche Geschenke entgegennehmen.
Es war der Präsident der IHK Köln, Paul Bauwens-Adenauer, der gegenüber dem Kölner EXPRESS auf die Frage, ob denn das IHK-Engagement nicht zulasten des Jobs geht, vielsagend antwortete: „ Es kommt ja auch etwas zurück, was für das Geschäft von Vorteil ist“. Na, wenn das so ist..... .


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