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Freisinger Obermeister im Konflikt mit der Handwerkskammer

(26. 03. 2012)

 

Wieder einmal hat sich eine Kammer, diesmal die Handwerkskammer München, in einen öffentlichen Konflikt eingemischt.
Der Präsident der HWK, Traublinger, hat in einem Interview klar für den Bau einer dritten Startbahn am Münchener Flughafen Position bezogen, die Handwerkskammer ist einem Bündnis hierzu beigetreten.
Die Handwerker in Freising fühlen sich von der Kammer übergangen. Nach ihren Recherchen gibt es für ein solches Engagement der Kammer keine Beschlüsse der zuständigen Gremien. Ohne solche Beschlüsse darf die HWK sich aber gerade bei Konfliktthemen nicht öffentlich äußern.
Mittlerweile haben fünf von acht Obermeistern und etliche Handwerker der Kreishandwerkerschaft Freising einen Protestbrief an die Kammer unterzeichnet. Der Initiator der Unterschriftenaktion, Bodenleger Ulf Mühlner, hat eigens ein Firmenfahrzeug für diesen Protest dekoriert. ("Die Handwerkskammer hat abgehoben - wir holen sie zurück auf den Boden" und "Nicht in unserem Namen" wurde angelehnt an den Stil der laufenden Imagekampagne des Handwerks getextet.)
Die Freisinger Handwerker überlegen nun gemeinsam mit dem bffk, wie ggf. dem Engagement der Münchener Handwerkskammer entgegengetreten werden kann. bffk-Geschäftsführer, Kai Boeddinghaus, hat dabei erneut deutlich gemacht, dass der bffk hinsichtlich des Themas der „3. Startbahn“  keine Stellung beziehen kann und will. Hierfür gibt es seitens der Mitglieder kein Mandat. Wenn aber Kammern ohne Legitimation der Gremien an die Öffentlichkeit gehen, steht der bffk unabhängig vom Thema den betroffenen Kolleginnen und Kollegen zur Seite.

 

 

 


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