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Gefährliche Ignoranz bei der Psychotherapeutenkammer           (03.12.2012)

 

Menschen mit pädophilen Neigungen, die ihre eigenen Probleme erkennen und sich helfen lassen wollen, haben eine sehr hohe Hürde zu überwinden. Hier ist die Gesellschaft im eigenen Interesse gefordert, ausreichend Hilfseinrichtungen breit zu stellen.
Professionelle Hilfe vor Ort zu finden ist schwer. Fachkompetente Hilfe eher die Ausnahme. Um so erschreckender die Aussagen der Psychotherapeutenkammer, dass pauschal jeder ausgebildete Psychotherapeut mit diesem Thema umgehen kann und es keinen Therapienotstand auf diesem Gebiet gibt. Was nicht sein soll, das gibt es in den Augen der Kammer einfach nicht.

Eine Kammer soll Ansprechpartner für die Bevölkerung sein und Wegweiser bei fachspezifischen Fragen. Wenn die Kammer jedoch in ihrem eigenen Bereich eine gehöriges Maß an Ignoranz und vermutlich auch Inkompetenz  aufweist, darf man sich zu Recht Sorgen machen. Menschen mit pädophilen Neigungen, die sich selbst in Therapie begeben wollen, sollte der Weg so einfach wie möglich gemacht werden. Eine Kammer, welche bei diesen Hilfesuchenden die Kompetenzen des eigenen Berufsstandes falsch einschätzt, darf man hier durchaus als gefährlich für die Gesellschaft einstufen. 

 

 

 

 

 

Den vollständigen Bericht gibt es hier:  Kontraste vom 29.11.2012.


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