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13.07.2018


Gehaltsreform in der Handelskammer Hamburg verdeutlicht maßlose Gehälter andernorts

 

Nicht ohne Grund nannte die Hamburger Morgenpost das Gehalt des ehemaligen Hauptgeschäftsführers der Handelskammer Hamburg einen Skandal. Unter der neuen Führung wurde für die neue Chefin dieses Gehalt auf dem Niveau der Vergütung des Hamburger Wirtschaftssenators begrenzt. Ein aktueller Vergleich des bffk zeigt nun, wie maßlos andernorts noch immer hingelangt wird. Dabei wird die Höhe der Vergütung in Bezug zu wesentlichen Eckdaten (Mitgliederzahl, Mitarbeiterzahl, Gesamtertrag) gestellt. Dabei zeigt Gehaltsvergleich Kasselsich, dass Hamburg noch nicht einmal der schlimmst Fall ist. Die Vergütung der Kasseler Hauptgeschäftsführerein - als Wirtschaftsenatorin in Berlin gescheitert - bricht nach der Reform in Hamburg alle Negativ-Rekorde. Selbst im Vergleich zu dem Skandal-Gehalt des alten Hamburger Kammer-Chefs liegt das Kasseler Gehalt in zwei von drei Kategorien sogar noch darüber.

 

Es hat gute Gründe, warum die Landesrechnungshöfe in Bayern und Niedersachsen eine Vergütung für die Kammer-Geschäftsführer fordern, die sich am öffentlichen Dienst orientieren soll. Es ist dies der Gedanke eines sparsamen und angemessenen Umgangs mit den Mitgliedsbeiträgen. Und natürlich hat es auch Gründe, warum sich die IHKn bei den Gehältern lieber an der Wirtschaft orientieren. Es ist dies die blanke Gier.


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