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21.07.2017


IHKn Berlin und Stuttgart - deutlichen Unterschiede bei Umgang mit Kritikern

 

Seit dem großen Wahlerfolg der IHK-Kritiker in der Handelskammer Hamburg wird in etlichen IHK-Bezirken aufmerksam beobachtet, wie die Kammer-Traditionalisten mit den Kritikern mit Mandat in einer Vollversammlung umgehen.

Die Funktionärskaste der IHK Region Stuttgart beweist mit erschreckender Zuverlässigkeit, dass die Beachtung von Minderheitenrechten, der Wert des guten Argumentes und auch die zartesten Triebe von Reformblüten dort keine Chancen haben. So hat die "Kaktus-Initiative" nach der letzten Sitzung der Vollversammlung eine Pressemitteilung unter dem Titel "Vollversammlung der IHK Stuttgart vertieft Graben zwischen den Reformern und Etablierten". Aus Sicht der Kaktus-Sprecher verweigern die Kammer-Traditionalisten jede Form von offenem Nachdenken und einer offenen Debatte. Ein Mitglied der Kaktus-Gruppe spricht von "betonierten Zuständen".

Anders scheinen die Verhältnisse in Berlin. Auch dort wurden Kritiker in die Vollversammlung gewählt. Aber obwohl die Berliner Initiative "#mitmachIHK" deutlich weniger Mandate erzielten als die Stuttgarter Kolleginnen und Kollegen, scheint die Berliner IHK-Führung auf eine tatsächliche Einbindung der Kritiker in die IHK-Arbeit zu setzen und den Kritikern dabei auch entgegenkommen zu wollen. Klar ist, dass auch in Berlin der harte Praxistest noch aussteht. Allerdings ist die Tonlage in Berlin eine deutlich andere, wie ein aktueller Artikel im Berliner Tagesspiegel deutlich macht. Zu erinnern ist auch, dass Forderungen der IHK-Kritiker, die schon zuvor in der Vollversammlung vertreten waren, zu einigen positiven Veränderungen wie einem Mehr an Transparenz und Demokratie geführt haben. Den Newsletter der Berliner Initiative #mitmachIHK abonnieren möchte, kann dies hier tun.


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