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Massive Beitragssenkung in der IHK Kassel                                (20. 03. 2012)

 

Die Vollversammlung der IHK Kassel hat heute eine massive Beitragssenkung beschlossen. Insgesamt 5,6 Millionen Euro stehen hierfür zur Verfügung. Finanziert wird diese Beitragssenkung durch die vollständige Auflösung der sogenannten „Liquiditätsrücklage“ in gleicher Höhe. Bemerkenswert ist diese Entscheidung aus deswegen, weil die IHK Kassel bereits seit 2010 – ein Mal sogar rückwirkend – die Beiträge senken musste und erst im Dezember 2011 für eine Beibehaltung der nun abgeschafften Rücklage stimmte.

Bundesweit liegen nach Recherchen des bffk über 100 Millionen Euro in den Liquiditätsrücklagen der IHKn, die nun überall zur Auflösung anstehen. Denn der jahrelangen Kritik des bffk und seiner Mitglieder, die mit der Aktion „Rückstellungsuhr“ begann, hatte sich zuletzt auch der Oberste Bayerische Rechnungshof und das Bayerische Wirtschaftsministerium als Rechtsaufsicht angeschlossen. In einer Empfehlung an alle deutschen IHKn wird empfohlen die Möglichkeit dieser Rücklage abzuschaffen.

Die Entscheidung der Vollversammlung in Kassel war da ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn in Kassel nun noch darüber gestritten wird, ob das Geld einmalig im Wege einer Sonderausschüttung oder über einen längeren Zeitraum gestreckt an die Zwangsmitglieder zurück gezahlt wird.

 

Link zur Pressemitteilung des bffk

Link zur Pressemitteilung der IHK Kassel


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