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14.11.2018


Pflegekammer Rheinland-Pfalz – ganz schlechte Performance

 

Der bffk hat nur wenige Pflegekräfte als Mitglied. Das ist mehr als verständlich, denn dass die schlecht verdienende Pflegekräfte neben den Zwangsbeiträgen für die Pflegekammer erst einen weiteren Beitrag an einen Verband bezahlen müssen, bevor sie Rat und Hilfe bekommen, ist nicht vermittelbar. Aber es melden sich viele Pflegekräfte. Und die Beschwerden über die Zustände in der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz reißen nicht ab.
Da ist von regelhaft monatelanger Bearbeitungsdauer die Rede; von Mitarbeiter/innen, die einfach den Telefonhörer auflegen, wenn Kritik geäußert wird und Anfragen oder Anliegen, die teils gar nicht beantwortet werden.
Der bffk hatte schon im Juni 2018 berichtet, dass die Pflegekammer über Monate benötigte, um einem Mitglied die angefragte Wahlordnung zu übermitteln. (Bis heute ist diese Wahlordnung nicht auf der Internetseite zu finden.)
Im März 2018 hat der bffk auch die Landespflegekammer im Rahmen der Recherchen zum jährlichen Kammerbericht angeschrieben. Denn die Haushaltspläne oder Jahresabschlüsse werden leider auch nicht unkompliziert und transparent veröffentlicht. Die Antwort der Kammer: „Die Prüfung und Bearbeitung Ihres Anliegens wird etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis.“ Seitdem herrschte Funkstille - abgesehen von dem gestrigen Irrläufer einer Email, bei der der bffk nur irrtümlich im Empfängerkreis stand.

 

Lesen Sie auch:

 

Grobe Fehler bei der Beitragsberechnung in der Pflegekammer

 

Anmerkung vom 16. November 2018:

In der ursprünglichen Version des Artikels sind wir auf die Details des Email-Irrläufers ausführlicher eingegangen. Die Meinungen im bffk-Vorstand gehen hier aber auseinander. Während einige dies in der Tat für einen bösen Schnitzer halten (die ursprüngliche Überschrift lautete daher auch "ein bürokratisches Tollhaus"), sehen andere darin ein durchaus entschuldbares Büroversehen - einen klassischen menschlichen Fehler. Da der bffk kein Interesse an einer überzogenen Skandalisierung hat - schon gar nicht von menschlichen Fehlern - haben wir den Beitrag entsprechend geändert/verkürzt.


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