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SPD-Berlin auf Distanz zum Kammerzwang                               (18. 06. 2011)

 

 

Die festgefügte Front der Verteidiger des Kammersystems in Deutschland gerät zunehmend ins Wanken. Nachdem die Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen im April diesen Jahres ein Positionspapier vorgelegt hat, in dem die Forderung nach Abschaffung des Kammerzwangs zwar fehlt, in dem aber eine Fülle von grundlegenden Reformen gefordert wird (mehr Demokratie, mehr Transparenz – angesichts des Zustandes der Kammern fast schon revolutionäre Veränderungen), hat nun die Berliner SPD in ihrem Wirtschaftskonzept zur anstehenden Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus ordentlich nachgelegt. Auch hier fehlt (noch) die generelle Forderung nach Verzicht auf den Kammerzwang. Immerhin aber hat man bei der Berliner SPD wohl verstanden, dass dieser Kammerzwang für viele Unternehmen eben keine Unterstützung und Dienstleistung darstellt, sondern eher ein Klotz am Bein ist. Die Berliner SPD fordert daher konsequenterweise die Zwangsmitgliedschaft bei Start-ups für 3 – 5 Jahre auszusetzen. Es gilt nun seitens des bffk, nicht nur in der Berliner SPD, dafür zu werben, dass die Politik versteht, dass der Kammerzwang auch nach 3 – 5 Jahren nach einer Unternehmensgründung für viele Unternehmen nicht attraktiver wird, bzw. das es vor allem für die Zukunft der Kammern selber notwendig ist, diesen alten Zopf abzuschneiden. Denn nur wenn der Kammerzwang fällt, stehen die Kammern selber unter dem Druck, innovativ und effizient ihre Strukturen als moderne und selbstverwaltete Dienstleister der Wirtschaft zu entwickeln.

 


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