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07.11.2016


Wahlkampf in der Handelskammer Hamburg nimmt Fahrt auf

 

Wahlkämpfe waren in den IHKn immer ein Tabu. Angeblich, so die Haltung in den Kammern, verträgt sich der demokratische Wettkampf der Ideen nicht mit den Grundsätzen der Selbstverwaltung. Das Warum konnten die Funktionäre aber immer nur schlecht oder gar nicht erklären.

Dass die demokratische Vielfalt dann doch für frischen Wind sorgen kann, hatte schon die letzte Wahl im IHK-Bezirk Kassel-Marburg gezeigt. Denn gegen das dort formierte Reformbündnis "Kammern ohne Zwang - Hessen" brachten das Kammerestablishment dann doch eine Gegenliste an den Start.

Der nun anlaufende Wahlkampf in der Handelskammer Hamburg sieht nun gleich drei Wahlbündnisse. Schon dies darf als Erfolg der Initiative "Die Kammern sind WIR" betrachtet werden. Beim Blick auf das Profil und die Ziele der beiden konkurrierenden Wahlbündnisse "Vorfahrt für Hamburg" und "#UnternehmerFürHamburg“ darf getrost am Reformpotential dieser Gruppen gezweifelt werden. Immerhin sind zwei der Gründungskandidaten von Vorfahrt-für-Hamburg langjährige Vizepräsidenten der Kammer, die durch besonderen Reformeifer bisher nicht auffällig geworden sind. Und auch der Spiritus Rector von "#UnternehmerFürHamburg" entpuppt sich als Kammer-Dinosaurier. Aber der Wettstreit der Ideen ist eröffnet und die Hamburger Wirtschaft hat endlich tatsächlich eine Wahl. Einen ersten Eindruck vom Wettstreit dieser Ideen (auch vom Mangel an Reformeifer bei denen, die jetzt plötzlich als Reformer an den Start gehen) vermittelte ein TV-Gespräch Ende Oktober.

 

PK - Hamburg 07NOV16 Kurz vor Ablauf der Frist zur Einreichung der Kandidaturen am 11. November 2016 um 14:00 Uhr meldet sich das Bündnis "Die Kammer sind WIR" nun heute mit einem echten Paukenschlag zu Wort. Denn den reformkritischen Kolleginnen und Kollegen ist es gelungen, prominente Vertreter der Hamburger Hafenwirtschaft für die Kandidatur bzw. Unterstützung für das Bündnis zu bewegen. Die Initiative "Die Kammer sind WIR" informiert heute so über die Kandidatur von Dr. Johann Killinger, geschäftsführender Gesellschafter der Buss Group, Dr. Torsten Teichert, Vorstand der Lloyd Fonds AG und Robert Lorenz-Meyer, Aufsichtsrat der Ernst Russ AG sowie die Unterstützung durch Christian und Walter Hinneberg, Geschäftsführer der Walter J. Hinneberg GmbH. Es dürfte dem Kammerestablishment damit noch schwerer fallen, die Reformforderungen der Initiative "Die Kammer sind WIR" als realitätsferne Spinnereien zu diskreditieren.

 

Link zur heutigen Pressemitteilung von "Die Kammer sind WIR"

 

 


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