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Die wirtschaftliche Lage der HWK Hamburg                              (13. 12. 2011)

 

Im Rahmen einer Pressekonferenz haben bffk-Vorstand Christian Anhalt, Fotografenmeister in Hamburg, und bffk-Geschäftsführer Kai Boeddinghaus heute in Hamburg über die angespannte Lage der Handwerkskammer Hamburg informiert und insbesondere auf die Widersprüche zwischen den öffentlichen Äußerungen des Kammerpräsidenten und den Zahlen aus der Rechnunglegung der Kammer hingewiesen.
Kammermitglied Anhalt hatte erstmals in diesem Jahr, nach langen Bemühungen, die Möglichkeit erhalten, in das Zahlenwerk der Kammer zu schauen. Dabei traten erstaunliche Dinge zu Tage.

Insbesondere die Aussagen des Kammerpräsidenten stehen im Widerspruch zu den eingesehenen Zahlen.

So behauptete der Kammerpräsident,
  die laufenden Kosten seien um 1,7 Millionen Euro gesenkt worden. Laut der G.-u.-V.- Rechnung für das Jahr 2010 stiegen die laufenden Kosten von 2009 auf 2010 aber um 464.863,75 Euro.

So behauptete der Kammerpräsident, die Kammer schreibe operativ schwarze Zahlen. Laut der G.-u.- V.- Rechnung für das Jahr 2010 verbuchte die Kammer 2010 einen Jahresfehlbetrag von 713.548,63 Euro.

So behauptete der Kammerpräsident, die Kammer stehe finanziell auf gesunden Füßen. Laut der Bilanz für das Jahr 2010 weist die HWK Hamburg mittlerweile ein nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von 2.244.000,00 Euro aus.

So behauptete der Kammerpräsident,  die Kammer habe 16 Millionen Euro Schulden. Laut der Bilanz zum 31.12.2010 weist die Kammer Verbindlichkeiten von knapp 24 Millionen Euro aus.


Link zur Pressemappe mit einer Gegenüberstellung der Aussagen des Handwerkskammerpräsidenten und den Zahlen aus der Rechnungslegung der Kammer.

 

 

 


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