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30.01.2015


Pflegekammer Berlin stößt auf heftigen Widerstand

 

Flyer Pflegekammer AWO BerlinIn Berlin läuft zzt. eine repräsentative Befragung von Pflegekräften, um die Stimmung in der Pflege zum Pro und Contra einer Zwangs-Pflegekammer zu ergründen.

Glaubt man den Befürwortern der Einrichtung einer solchen Kammer, dann können die wichtigsten Probleme der Pflege damit gelöst werden. Hört man genauer hin, dann wird es allerdings schnell unverbindlich. Als Hauptargument wird immer wieder ins Feld geführt, mit einer Pflegekammer könne die Pflege "mit einer Stimme sprechen". Dem Realitäts-Check hält dieses Argument indes nicht lange stand. Denn ganz schnell geben dann die Kammer-Fans zu, dass eine Interessenvertretung (insbesondere im Bereich Tarif- und Sozialrecht) natürlich nicht durch die Kammer zu leisten ist. Auf die Frage, wie es um die "eine Stimme" bestellt ist, wenn ein Großteil der Pflegekräfte (die Pflegehelfer/innen) nicht in der Kammer sein werden, wenn es in etlichen Bundesländern (u.a. Hamburg, Bremen, Saarland) nie Pflegekammern geben wird und natürlich der Großteil der Verbände weiter aktiv bleiben wird, kommt dann einfach keine Antwort mehr.

So ist der Widerstand gegen die Zwangsverkammerung der Pflege auch in Berlin sehr breit aufgestellt. Er reicht von der Gewerkschaft ver.di, über die Liga der freien Wohlfahrtspflege (mit Caritas, AWO, Paritätischem, Rotem Kreuz und der Diakonie) bishin zum Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V (bpa).

 

Link zum Flyer der AWO Berlin

 


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