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Inside ZDH (Zentralverband des Deutschen Handwerks)

 

In dieser Rubrik wird in Zukunft ein Whistle-Blower aus dem näheren Umfeld des ZDH die Vorgänge im Handwerk beleuchten und kommentieren. Aus dem Inneren des ZDH verfügt diese Stimme über besondere Kenntnisse und Informationen, die wir ab sofort in unregelmäßger Folge hier veröffentlichen werden.
An dieser Stelle wird die Arbeit des ZDH durch Auswertung seiner Rundschreiben, Vermerke und Veröffentlichungen auf ihren konkreten Nutzen für die Handwerksbetriebe hin untersucht werden und regelmäßig sowie transparent darüber Bilanz gezogen.  
  

 

"Lex Kentzler "

Meister wissen wie´s geht. Auch wenn dem einen oder anderen Kunden von Handwerksmeistern in diesem Zusammenhang schon mal Zweifel kommen könnten, gilt das nicht für den ZDH.
Die ZDH-Funktionäre wissen ganz genau, “wie man Recht bekommt“: 
Als die erste Amtszeit des ZDH-Präsidenten, Otto Kentzler, Ende 2009 ausgelaufen ist, fühlte sich der 68-jährige Kentzler jung genug für eine Wiederwahl. Das "kleine" Problem: Kentzler war hierfür laut der damals gültigen ZDH-Satzung schon zu alt! Und nun? Was tun? Kentzler mit Verweis auf die eigene Satzung aufs Altenteil schicken und einen neuen, jüngeren Kandidaten suchen?
Mitnichten! Man hat einfach die Satzung geändert und schon hatte man sich die eigenen Regeln so zurechtgebogen, dass man den “Patriarchen“ noch mal ranlassen durfte! Und nicht unüblich für Kammerland vermerkt das Protokoll:  Das Wort zur Satzungsänderung wird nicht gewünscht.

 

Und wie ist das nun mit der eigenen Glaubwürdigkeit? Kann man als politischer Spitzenverband des Handwerks gegenüber Regierung und Parlament Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit einfordern, wenn  man in eigenen Angelegenheiten in dieser Hinsicht schon mal ein Auge zudrückt? Die ZDH-Funktionäre in ihrer eigenen, „heilen“ Welt werden bestimmt auch hierauf eine Antwort wissen…       

 

Gegenüberstellung: alte Version / neue Version der ZDH-Satzung

 

 

 

 

 

 

Transparenz -  ein Fremdwort für Handwerkskammern

 

Dass Transparenz ein Fremdwort für Handwerkskammern ist, das hat eine bffk-Umfrage zu Rücklagen und Rückstellungen der Handwerkskammern deutlich gemacht.

In einem mit leeren Worthülsen gespickten Brief des Deutschen Handwerkskammertags wird letztlich jede Auskunft zu diesem Thema verweigert.

Wie sieht es nun beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) , der Dachorganisation der Handwerkskammern, hinsichtlich Transparenz aus? "Stinkt der Fisch vom Kopfe her"?

Zumindest leben die ZDH-Funktionäre in ihrer eigenen, "heilen" Welt. Die millionenschwere Pleite der Internetplattform handwerk.de hat den ZDH im Jahr 2004 in eine dramatische finanzielle Schieflage gebracht. Eine als damaliges Vorstandsmitglied der handwerk.de AG für diese Pleite verantwortliche Person, Christoph von Hammerstein klebt jedoch beim ZDH bis heute als Leiter des Zentralbereichs an seinem Arbeitsplatz und wird wohl nur durch den Übergang in den "verdienten" Ruhestand die Kostenseite entlasten. Offensichtlich wird Korpsgeist vor Übernahme von Verantwortung gestellt. Man kann es sich ja leisten - immerhin erfolgt die Finanzierung des ZDH überwiegend durch von den Handwerkskammern eingetriebenen Pflichtbeiträgen!

Auch die zu Jahresanfang angelaufene, millionenschwere "Imagekampagne" der Handwerksorganisation, die zentral vom ZDH gesteuert wird und wohl keinem Handwerksbetrieb vor Ort zusätzliche Aufträge beschert, sondern vielmehr die Handwerksfunktionäre selbst feiert, wird bei den Handwerkskammern zunehmend genutzt, um teilweise horrende Beitragssatzsteigerungen durchzusetzen!

Wofür gibt der ZDH nun die ihm zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel aus? Ist seine "Arbeit" die jährlich ca 20 Millionen Euro(!) wert, die zur Finanzierung aufgewendet werden?

 

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