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Mitglied des Monats Dezember 2010 - Dr. Roland Schilling

 

 

 

 

Seit nunmehr über 10 Jahren muß sich Dr.-Ing. Roland Schilling die Beitragsbescheide seiner IHK Potsdam nicht nur ansehen, sondern auch bezahlen.  Eigentlich braucht er als Ingenieur zur Ausübung seiner Tätigkeit keine Dr. SCHILLING GmbH. Aber würde nicht jeder ein mulmiges Gefühl dabei bekommen, wenn man es mit ätzenden Flüssigkeiten und explosionsgefährdenden Gasen zu tun hätte? Vielleicht will man ja auch mal eine Sache verkaufen. Dann hilft auch eine noch so gute und teure Berufshaftpflichtversicherung alleine nicht weiter - man wird durch Handel in Deutschland automatisch "gewerblich" tätig. Die Gründung einer eigenen GmbH ist daher nahezu zwangsläufig geboten. Leider ist es dann aber in Deutschland so, daß es die Haftungsbeschränkung nur im "Doppelpack" mit einer zwangsweisen "Gesamtinteressensvertretung" durch eine IHK gibt. Die "Lüge der Gesamtinteressensvertretung" fängt dabei schon im IHK-Gesetz an. Wem ist schon wirklich bewußt, daß die IHK nur das Interesse der Gewerbesteuerpflichtigen vertreten darf und nicht, wie oft zu lesen ist, das Interesse der Wirtschaft. Gehören denn etwa die "Freien" nicht zur Wirtschaft? Schaut man sich dann noch die Tätigkeiten der Kammern in der Praxis an, so stellt man zur eigenen Verblüffung fest, daß man im Prinzip "Mitglied" an einem Wirtschaftsunternehmen geworden ist, wobei aber mancher gewöhnliche Aktionär über bessere Einwirkungsmöglichkeiten auf seine AG verfügen dürfte als ein IHK-Mitglied auf die Betätigung seiner Kammer. Und: welches Wirtschaftsunternehmen würde sich nicht über eine stetige Einnhamequelle, wie z.B. die aus Mitgliedsbeiträgen, freuen, wenn man damit seine
Geschäftstätigkeit in nahezu unbeschränkter Weise risikoarm erweitern kann?
Eine Traumvorstellung für jeden Unternhemer! Hat sich eigentlich schon einmal jemand gefragt, wer der größte Bildungsanbieter hierzulande ist und wer selbst Arbeitslosen bzw. der Arbeitsagentur "Rechnungen" schreibt? Nun, wer Leistungen gegen Rechnungen erbringt, das weiß jeder, der ist Unternehmer. Im Übrigen weiß man das auch in Brüssel. Können Sie sich eine Zwangsmitgliedschaft z.B. bei der Deutschen Bank AG (sie dient ja dem "Gesamtinteresse der Kapitalanleger") vorstellen, nur weil Sie ein Sparbuch besitzen? Nein, das kann wohl niemand, denn eine Zwangsmitgliedschaft an einem Unternehmen paßt nicht zu den Gepflogenheiten einer demokratischen Gesellschaft.

Doch leider ist aber das Gegenteil der Fall. Damit muß nun entgültig Schluß sein! Bringen wir die Wahrheit durch Transparenz ans Licht!


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