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Mitglied des Monats Januar 2011 - Alexander Jobst

 

 

 

 

Seit nunmehr 6 Jahren bin ich, erst alleine, nunmehr mit Partnern, selbständig tätig. Mit unserem Unternehmen haben wir uns auf das POS-Marketing und die Personalpromotion spezialisiert. Dabei sind wir überwiegend für lokale Auftraggeber aus Sachsen, teilweise auch für Großunternehmen, tätig. Unter dem Motto "Für Geschäfte unter Freunden" geben wir den Unternehmen in Läden/ auf Messen und (Stadt)Festen ein Gesicht und schaffen bleibenden Eindrücke.

Neben der Bürokratie der zwischenzeitlich mehrfach erfolgten Rechtsformwechsel drängt sich permanent eine weitere "Wirtschaftsbürokratie" in den Vordergrund. Mit jedem Rechtsformwechsel folgt prompt zuerst der Fragebogen der "Gesamt-Interessensvertretung der Wirtschaft". Später dann die Rechnung über einen "Beitrag".

Bei-Trag setzt für mich allerdings voraus, daß es ein tatsächliches und gegenseitiges Bei-Tragen gibt. Bei-Tragen heißt für mich zuvorderst auch, daß ich jederzeit Einfluß auf Entschiedungsprozesse nehmen kann. Der Fall ist beides derzeit nicht.
Schaue ich mir als Lenker eines kleinen Unternehmens allerdings an, was mit meinen Beiträgen passiert, ist das nicht nur unverantwortlich zu nennen, sondern grenzt an Untreue und Betrug.

Nicht nur, daß diese "Gesamt-Interessenvertretung der Wirtschaft" mir und meinem Unternehmen zumindest auf dem Bildungssektor massiv Konkurrenz macht und mir  mit meinen eigenen Beiträgen aktiv schadet. Nein, hinzukommt auch noch, daß diese "Interessenvertretung" offen Positionen bezieht, die meinen eigenen unternehmerischen Interessen diametral entgegenlaufen.

Jeder Unternehmer, jede Unternehmerin sollte sich hinterfragen, wie es (noch) sein kann, daß er "Beiträge" für eine Institution bezahlt, die er weder effektiv kontrollieren noch ansatzweise beeinflussen kann.

Darum BffK - Für die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaften in Kammern und für die Transparenz des Gebarens dieser vielköpfigen Hydra.

 

Alexander Jobst
Promosachse Ltd & CoKG


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