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Mitglied des Monats November 2014 - Wilfried Kerstingjohänner

 

W. Kerstingjohänner

Mit seinen gewerblichen Aktivitäten (Elektronik) bewegt sich Wilfried Kerstingjohänner auf der Grenze zwischen einer Zwangsmitgliedschaft in der HWK bzw. der IHK.
Bei beiden Kammern sieht der engagierte Kammerkritiker ein eklatantes Missverhältnis zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Seine Qualifikation als staatlich geprüfter Techniker sowie zwei Gesellenbriefe reichten der HWK-Bielefeld nicht aus, damit er sich selbständig machen konnte, so erzählt er. So wurde Kerstingjohänner gezwungen, noch extra die Meisterprüfung abzulegen. Er bemängelt seit Jahren hartnäckig, dass die vier extra fachlichen Prüfungsteile der Meisterprüfung persönlich vor einen unabhängigen und neutralem Prüfungsausschuss abgelegt werden müssen, während gleichzeitig  - den Kammern sehr wohl bekannt – dennoch andere mit weit geringeren Qualifikationen ebenfalls am Markt agieren. Kerstingjohänner sieht hier bei den Kammern eine Mischung aus Willkür und mangelndem Widerstand gegen diese offensichtliche Ungleichbehandlung. Das sogenannte und hochgelobte Gesamtinteresse wird aus seiner Sicht weder von der HWK noch  der IHK sichergestellt oder gar gewährleistet. Der Meisterbrief  von Wilfried Kerstingjohänner liegt in Berlin im Bundeskanzleramt, nachdem er ihn mit einer Protestnote an die Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel gesandt hat.

Nach jahrelangen Querelen  mit der IHK-Bielefeld – denn wenn von seinen Mitgliedsbeiträge die Anschaffung teurer Kunst (Borofsky-Skulptur), große Jubiläen oder üppige Gehälter finanziert werden und die Gerechtigkeit / Gleichbehandlung auf der Strecke bleibt, so hört für Wilfried Kerstingjohänner der Spaß auf - teilte ihm die IHK schriftlich mit, er sei aus der Mitgliedschaft entlassen. Ein Rauswurf, den sich viele Kammermitglieder in Deutschland wünschen würden. Alle laufenden Forderungen wurden für erledigt erklärt. Er sollte in die HWK-Bielefeld abgeschoben werden. Aber auch hier wehrte sich Wilfried Kerstingjohänner erfolgreich und wurde plötzlich und unerwartet wieder Zwangsmitglied in der IHK-Bielefeld. Er erhielt wieder neue Beitragsbescheide und wurde sogar mit den alten Forderungen konfrontiert. In der Folge wurden von der IHK-Bielefeld über 3,5 Jahre all seine Konten gepfändet, weil er die Zahlung verweigerte. All dies hat Wilfried Kerstingjohänner zu einer Klage vor dem Verwaltungsgericht motiviert. Sein Fall liegt zzt. beim Oberverwaltungsgericht in Münster.


Dem bffk gehört Wilfried Kerstingjohänner seit 2009 an

 


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