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06.04.2017


 

 

Netzwerk für eine freie Pflegekammer in Rheinland-Pfalz gegründet

 

Am 05.01.2017 wurde in Mainz eine Initiative gegründet, die sich kritisch mit der Pflegekammer in Rheinland-Pfalz auseinandersetzen will und diese kritisch begleiten wird. Mit dieser Initiative soll betroffenen Pflegekräften eine Plattform geboten werden, ihre Kritik an der Pflegezwangskammer zu organisieren. Jetzt stellt sich diese Initiative, die sich bundesweit vernetzen möchte, der Öffentlichkeit vor.

 

Netzwerk für eine freie Pflegekammer

 

Ziel soll die Abwendung einer Zwangsmitgliedschaft in der Landespflegekammer (LPK) sein. Zumindest eine sanktionsfreie Mitgliedschaft, was in etwa einer freiwilligen Mitgliedschaft entspricht, sollte erreicht werden. Pate dürfte hierbei das Bundesland Bayern gestanden haben, das eine Kammer ohne Zwangsmitgliedschaft und Kosten für die exam. Pflegekräfte eingerichtet hat. Im Gegensatz zu Rheinland-Pfalz und Niedersachsen, eine Kammer auf der Basis von Wertschätzung der Pflegekräfte und Demokratie.

Als Sprecher werden Sibylle Heinz, Peter Mock und Klaus Behrens bestätigt. Drei engagierte Personen, die sich seit Längerem gegen die staatliche Zwangszuweisung in die LPK wehren.

 

Zur Kommunikation nach außen, wird die bereits bestehende Homepage www.zwangskammer.de verwendet. Engagieren kann sich jede von der LPK betroffene Person. Eine Mitgliedschaft in der Initiative soll auf jeden Fall kostenlos sein.

 

Neben Betroffenen, die sich generell gegen die Zwangsmitgliedschaft in der LPK wehren möchten, wollen die Initiatoren auch Ansprechpartner z.B. für Pflegekräfte sein, die von Vorgesetzten mittels der LPK unter Druck gesetzt werden. Einige dieser Fälle sind den Sprechern bereits bekannt. Die Initiative möchte diese Fälle dokumentieren und soweit möglich mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Gewerkschaft verdi, der bffk e.V. und pflegekammer-stoppen.de haben ihre Unterstützung zugesagt und den Entstehungsprozess der Initiative bereits begleitet.

 

Besonderen Wert legen die Sprecher darauf, dass alle Anfragen vertraulich behandelt werden. Den Initiatoren ist es durchaus bewusst, dass kammerkritische Pflegekräfte im Einzelfall unter Druck gesetzt werden. Entsprechende Vorfälle gab es nach der Demonstration am 06.08.2016 in Mainz.

Mit dieser Initiative möchten die Macher auch den Pflegekräften Mut machen, sich gegen die Zwangskammern zu engagieren und ihre scheinbare Machtlosigkeit oder Ängste abzulegen.

 

Die Pflegekräfte in Rheinland-Pfalz sind jetzt aufgerufen, sich in dieser Initiative zu engagieren und diese zu unterstützen.

 


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