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Mitglied des Monats Oktober 2010 - Stefan A. Duphorn

 

 

 

Stefan Duphorn betreibt mit wer-zu-wem.de eine der größten deutschen Firmendatenbanken. Neben dem kostenlosen Portal verkauft sein Unternehmen auch eine CD mit Firmenadressen. Mit seinem Produkt trifft er oft auf skeptische Interessenten: Sie hätten schon mal bei der IHK Adressen gekauft und wären enttäuscht worden. Kein Wunder meint Duphorn, fehlen den Adressen doch für die Akquise wesentliche Informationen, Hintergrundinformationen und Verknüpfungen.

Warum verkauft die IHK eigentlich Adressen fragte sich der Geschäftsführer der wer-zu-wem GmbH Stefan Duphorn? Dafür gibt es keinen zwingenden Grund. Es gibt genügend private Anbieter, die den Bedarf decken. Selbst der ebundesanzeiger und das Portal juris.de werden privatwirtschaftlich betrieben. Warum gehen also die IHKn in Konkurrenz zu ihren Mitgliedsunternehmen? Die Adressen sind dabei nicht das einzige Beispiel. Auch im Bildungsbereich machen sie privaten Anbietern Konkurrenz.

Stören tun Stefan Duphorn auch die Beitragsungerechtigkeit und die Intransparenz. Die IHKn sprechen gerne davon, dass die Starken die Schwachen unterstützen sollen. Die Beiträge sollen sich nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bemessen. Airbus mit rund 10.000 Mitarbeitern in Hamburg hat nach seinen Recherchen 2006 nur 614 Euro gezahlt. Auch für die HSH Nordbank hat er aktuell 614 Euro Beitrag recherchiert. Das ist die Bank, die ihrem Vorstand aber 2,9 Millionen Euro extra auszahlte. Eine kleine GmbH mit 114.000 Euro Gewinn kommt auf den gleichen IHK-Beitrag. Wer ist da wohl wirtschaftlich leistungsfähiger, fragt Stefan A. Duphorn.

Zudem vernutet er, dass die Gehälter der IHK-Geschäftsführer im Vergleich zu anderen Körperschaften öffentlichen Rechts und anderen staatlichen Beteiligungen viel zu hoch sind. Beim Versuch das Gehalt des Geschäftsführers der Handelskammer Hamburg in Erfahrung zu bringen stieß er auf die übliche Mauer des Schweigens. Seiner Meinung nach sind die IHKn ein riesiger Sumpf, der trocken gelegt werden muss. Wenn die deutschen Politiker es nicht schaffen dann der europäische Gerichtshof.


www.wer-zu-wem.de/ihk-zwangsmitgliedschaft/


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