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Heuchelei pur in der Handwerkskammer Hildesheim                 (07. 01. 2013)

 

Wer nach dem Rücktritt des Kammerpräsidenten in Hildesheim auf einen Neuanfang gehofft hat, der wird durch die Reaktionen der Verantwortlichen schnell in die Realität zurück geholt.
Die amtierende Hauptgeschäftsführerin sieht sich dadurch entlastet, dass sie „die Situation geerbt hat“, wie sie gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung erklärt. Zudem habe die Handwerkskammer "keinen Ausforschungsauftrag".
Diese Aussage kann aus Sicht der zahlenden Mitglieder, aber auch der Zivilgesellschaft, die den Kammern mit Rechten und Pflichten einen gesellschaftlichen Auftrag erteilt hat, nur als Provokation und Heuchelei wahrgenommen werden.
Denn von einer Hauptgeschäftsführerin darf wohl erwartet werden, dass sie ererbten Missständen mit dem gleichen Engagement entgegentritt, wie aktuellen. Gerade aber der Satz, die Kammer habe keinen Ausforschungsauftrag dürfte Visagist Sascha Arnold in den Ohren klingeln. Der Göttinger bekam den Anfangsverdacht der Handwerkskammer, er betreibe Schwarzarbeit, in Form von Hausdurchsuchung, Beschlagnahmung von Geschäftsunterlagen, Bußgeldbescheid über 2500 Euro, Gerichtsverhandlung und Rufschädigung zu spüren. Da brachte der Hinweis derselben Handwerkskammer in Sachen Ausforschung ordentlich was ins Rollen. Solche Aktivitäten, inklusive Hausdurchsuchungen, auf Veranlassungen der Handwerkskammern finden regelhaft in Deutschland statt. Wenn es aber um Ordnung im eigenen Haus geht, ist die Zurückhaltung groß. Die jahrelangen konkreten Hinweise darauf, dass der Kammerpräsident nicht mehr hätte antreten dürfen bzw. im Amt verbleiben dürfe, wurden ignoriert. Dass seine Fleischerei abgemeldet war - egal. Dass sein Partyservice zur IHK-Mitgliedschaft führt und nicht zum Handwerk gehört – egal.

Erneuerung beginnt mit Selbstkritik. Davon ist in Hildesheim nichts zu erkennen.


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