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Zwangsrekrutierung für die Handwerkskammern                       (09. 04. 2013)

 

Wer in der Wirtschaft Erfolg haben will, braucht innovative Ideen und Konzepte und kaufmännisches Geschick. Das führt i.d.R. zu guten Produkten und einer ansteigenden Zahl zufriedener Kunden.
Die Handwerkskammern rekrutieren zusätzliche Mitglieder mit einer Mischung aus Willkür und Gewalt. Über das Beispiel des Göttinger Visagisten, dessen Arbeit als Friseurhandwerk klassifiziert wurde und der deswegen unter Druck geriet, haben wir schon berichtet.
Nun haben sich die Handwerkskammern die Macher von Dreadlocks, einer besonderen Form der Haarpracht, ausgesucht. Nachdem diese jahrelang von Kammern unbehelligt ihrer Arbeit nachgehen konnten, hat ein Arbeitskreis bestehend aus Mitglieder der Handwerkskammer und der Handelskammer beschlossen, dass die Ersteller von Dreadlocks sich in die Handwerksrolle einzutragen haben. Die Entscheidung kam für die Betroffenen überraschend. Beteiligt wurden sie nach eigenen Angaben nicht.
Nun rührt sich der Widerstand. U.a. mit einer Petition soll diese Zwangs-Vereinnahmung verhindert werden.

Link zur Internetseite der Initiative: „Dreadlocks retten! Gegen den Zwang der Handwerkskammer!“

 

Das Satiremaghazin Extra3 des NDR hat das Thema aufgegriffen. Besser kann man die Vorgänge nicht beschreiben.

 

 


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