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Bußgeld gegen Handwerksfunktionärin wegen Schwarzarbeit

 

Über den Unterschied zwischen Schein und Sein in Kammerland veröffentlichen wir hier ja immer wieder Beispiele. "Alles Einzelfälle" hören wir von denen, die Kritik nur dann vertragen, wenn sie sie anderen entgegenschleudern.

 

Also ein weiterer "Einzelfall":  Die Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Osterode, Roswitha Hoffmannbeck hat Schwarzarbeiter beschäftigt und dafür ein Bußgeld in Höhe von 7.500,00 Euro aufgebrummt bekommen. Gegenüber der örtlichen Zeitung hatte sie erklärt, dass sie als „Privatperson“ gehandelt habe. Dort wird sie außerdem mit dem Satz zitiert: „Hätte ich vorher gewusst, dass es ein Fehler ist, hätte ich ihn nicht gemacht.“ Sie sei „da irgendwie so reingeschlittert“. Sie und ihr Mann hätten eine „Ordnungswidrigkeit begangen und ein Bußgeld bezahlt, das ist erledigt“.

 

Als Privatperson wusste sie also gar nicht, dass sie als Innungsgeschäftsführerin gegen Schwarzarbeit kämpft. Der Vorstand der Innung wiederum hat auf's schärfste reagiert. "Eine Abmahnung" hat die Geschäftsführerin erhalten, dabei war doch die Privatperson schuld...... .


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