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Handwerkskammerbeiträge steigen - Folgen der Werbekampagne oder normale Verschwendung ?

 

Während die Industrie- und Handelskammern mindestens darum bemüht sind die Beiträge stabil zu halten - ein Anheben der Beiträge im IHK-Bezirk Schwerin gilt als "Katastrophe" -, in immerhin 15 IHK-Bezirken in 2010 die Beiträge sogar sinken, sieht die Realtität in der Welt der Handwerkskammern völlig anders aus.

Aus immer mehr HWK-Bezirken kommen Nachrichten von teils drastischen Beitragserhöhungen. Selbstverständlich gibt es hierzu keine von der Organen der Handwerker, z.B. dem ZDH, erstellte bundesweite Übersicht.

 

Aus Trier aber werden Steigerungen von 60 % gemeldet, in Hamburg munkelt man von durchschnittlich 100,00 Euro je Betrieb, in Flensburg steigt es in Einzelfällen um mehr als 80 %. Auch Köln kommt nicht ohne eine Erhöhung aus, rechnet sich diese aber unter der Überschrift "niedrigster Eingangssatz beim Grundbeitrag" schön.

 

Am Ende steht die Einsicht, dass wohl nicht zuletzt die Tatsache, dass sich die Handwerkskammern bundesweit standhaft weigern, die Bilanzen zu veröffentlichen, ein Freifahrtschein für Verschwendung ist. Wer soll tatsächlich die gesetzlich geforderte sparsame Haushaltsführung kontrollieren, wenn es an der notwendigen Transparenz fehlt.

Über die Frage, ob nach dem millionenschweren Desaster bei handwerk.de es nun auch tatsächlich 50 Millionen Euro für eine Werbekampagne sein mussten, darf gestritten werden. Zahlen müssen die Zeche die Handwerksbetriebe. Die Funktionäre der Handwerkskammern werden, Wirtschaftskrise hin oder her, Beitragserhöhungen sei Dank, weiterhin in brandneuen Dienstfahrzeugen der Oberklasse unterwegs sein.


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