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IHK-Reformer in Schwerin unter Druck

 

 

Viel vorgenommen haben sich die Kammerreformer um den amtierenden Präsidenten Hans Thon und den Vizepräsidenten Torsten Hecht, als sie sich für die IHK - Reformer der Initiative "Die-Neue-IHK.de" in der Kammer Schwerin engagiert haben.

 

Und sicherlich haben sie manche Erwartungen enttäuscht.

 

In das viel zu teure neue Kammergebäude ist man nun doch eingezogen, die versprochene Senkung der Kammerbeiträge steht in den Sternen und von einem Mehr an Transparenz, z.B. mit der Offenlegung der Bilanzen und/oder Geschäftsführergehälter, kann leider auch keine Rede sein. Stattdessen werden die Initiativen des Bundesverbandes für freie Kammern diffamiert, den man durch eine Antwort nicht "aufwerten" wolle. Da sind andere Kammern, die sich keine Refomen auf die Fahnen geschrieben haben, schon weiter und beantworten zumindest in der Form höflich die Anfragen des bffk.  

 

Immerhin, lässt man das große Ziel der Abschaffung des Kammerzwangs einmal beiseite, gibt es bei den propagierten Zielen der IHK-Reformer aus Schwerin und dem bffk erhebliche Schnittmengen. Denn bei der Forderung nach mehr Demokratie in den Kammern und weniger Aufwand und Verschwendung liegt man durchaus auf einer Linie. Insofern verwundert diese abwehrende Haltung gegenüber dem bffk und es verwundert auch, dass nicht zumindest bei der recht einfachen Umsetzung des Zieles "mehr Demokratie", dem ja nun zwingend ein  "Mehr an Transparenz"  vorausgehen muß, die IHK Schwerin ein deutliches und mutiges Zeichen setzt. 

 

Nichts aber hat sich die Kammerführung in Sachen der Ablösung des ehemaligen Hauptgeschäftsführers Rothe vorwerfen zu lassen. 

 

Die, die jetzt lautstark den Rücktritt des amtierenden Kammerpräsidiums fordern, stehen in der Riege der Unverbesserlichen, die jahrzehntelang jede innovative Regung in den Kammern abgewürgt und verhindert haben.   Nicht die jetztige Kammerführung hat dem ehemaligen Kammerverantwortlichen einen fürstlichen und quasi unkündbaren Vertrag gegeben. Und es hat sich sehr rasch gezeigt, dass dieser Hauptgeschäftsführer nicht bereit und/  oder in der Lage war selbst die zaghaften Reformbemühungen der neuen ehrenamtlichen Kammerführung umzusetzen. Da hatte jemand, kein Einzelfall in der Kammerwelt, nicht begriffen, wer Koch und wer Kellner ist. Wer aber eine Kammer reformieren will, brauch ein Hauptamt, welches mindestens das Primat des Ehrenamtes akzeptiert. Noch besser wäre jemand, der die Beschlüsse des Ehrenamtes eben nicht nur pflichtschuldig sondern engagiert umsetzt. Im Hinblick auf die veränderten Mehrheitsverhältnisse in der Schweriner Vollversammlung wurde klar, dass Herr Rothe wohl weder das Eine konnte noch das Andere wollte. Da war für einen Neuanfang die Trennung unvermeidlich. Notwendig wäre aber jetzt, damit diese nicht unnötig war, dass die Schweriner Kollegen nach ihrem Reformwillen nun auch ihre Reformfähigkeit unter Beweis stellen. Transparenz wäre ein guter Anfang.

 

Hier eine Übersicht der Pressereaktionen:

 

Ostseezeitung am 17. 03. 2010

Schweriner Volkszeitung am 17. 03. 2010

Schweriner Volkszeitung am 17. 03. 2010 - die Zweite

Ostseezeitung am 18. 03. 2010

MVregio am 18. 03. 2010

Schweriner Volkszeitung am 01. 04. 2010


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