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Kammern gefallen sich bundesweit als Kunstmäzene

 

Dass die Kammern finanziell nicht am Hungertuch nagen, haben die kürzlichen Recherchen des bffk zu Rückstellungen und Rücklagen der Kammern ja deutlich ergeben.

Dass die Kammern sich aber bundesweit als Kunstmäzene in Szene setzen und das Geld der Zwangsmitglieder reichlich und im Widerspruch zum IHK-Gesetz zur Förderung der Kunst ausgeben, ist weniger bekannt.

Die IHK Niederrhein z.B. schob die Gründung eines Museums mit einer Millionenbürgschaft an. Das Oberverwaltungsgericht Münster stellte eine klare Aufgabenüberschreitung fest, Hauptgeschäftsführer und Präsident mussten gar fünfstelliger Strafzahlungen leisten.

Das hindert die IHK Schwaben nicht daran, dem Lettl-Museum kostenlose Dienstleistungen anzubieten. Die IHK Kiel fördert die Kunst gar mit einem Künstlerfonds. Zum Jahresende 2007 mit fast 90.000,00 Euro gefüllt. Die IHK Dortmund tritt wiederum gleich als Träger einer ganzen Kulturstiftung auf. Daneben verblassen die zahlreichen Ausstellungen und Ausstellungseröffnungen in den 80 Industrie- und Handelskammern.

Wohlgemerkt, es geht hier nicht um oder gar gegen die Kunst. Die Frage ist nur, ob Kammern aus Zwangsbeiträgen die Aufgabe haben, sich hier finanziell zu engagieren. Oberverwaltungsgericht und Staatsanwaltschaft haben hier in Sachen IHK Niederrhein ein deutliches NEIN gesprochen. Für viele Kammern nicht laut genug.

 


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