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Schwere Anschuldigungen gegen IHK-Präsidenten

 

Kaum dass die gerichtliche Aufarbeitung der Vorwürfe um millionenschweren Subventionbetrug der insolventen IHK-Akademie Bayreuth vor Gericht aufgarbeitet werden, hat einer der Angeklagten schwere Vorwürfe auch gegen den amtierenden IHK-Präsidenten Dr. Wolfgang Wagner erhoben. Wenn man dem Angeklagten glaubt, so war er lediglich Erfüllungsgehilfe u.a. des Präsidenten, der bis ins Detail informiert gewesen sein soll.  Dies ist insbesondere deswegen bemerkenswert, weil sich die IHK Oberfranken Bayreuth nach einem Bericht des Nordbayerischen Kuriers durch Beschluss der Vollversammlung aus der Rechtsnachfolge und damit der Haftung für die insolvente Akademie befreit hat.

 

Der Angeklagte berichtet weiterhin, der Präsident sei "eingeschnappt" und "beleidigt" gewesen, als er auf Probleme angesprochen worden sei. Ein oft berichtetes Phänomen, dass selbst einfachste kritische Anmerkungen in der Kammerorganisation nicht zu Korrekturen, sondern eher Entlassungen (der Kritiker) führen.


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