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Aufregung um Maulwurf in der IHK Münster                               (10. 07. 2013)

 

Solche Post bekamen die Mitglieder der Vollversammlung noch nie. In einem Schreiben, welches IHK Münster - VV Brief - JUL13Ende Juni/Anfang Juli den Weg in die Briefkästen der Münsteraner VV-Mitglieder fand, wurden diese offensiv aufgefordert, kritische Fragen an ihre IHK zu richten. Warum 80 IHKn ein Heer von Geschäftsführern benötigt? Warum es keine Transparenz bei den Geschäftsführergehältern gibt? Aber auch die Frage, ob der IHK-Präsident geschäftliche Beziehung zur IHK unterhält, wurde aufgeworfen. Die letzte Frage ist gerade im Kammerbezirk Münster nicht ohne. Denn der dortige Präsident,  Dr. Benedikt Hüffer ist geschäftsführender Gesellschafter der Aschendorff GmbH & Co. KG. Und diese  Aschendorff GmbH & Co. KG verlegt die IHK-Mitgliederzeitungen in Köln IHK plus),  Mülheim an der Ruhr, Essen und Oberhausen (meo), sowie  auch noch der  IHK Münster (Wirtschaftsspiegel). Ganz besonders im Fall der IHK Münster sind die Dienstwege zwischen Präsident und Verleger in Personalunion also besonders kurz.

Aufregung herrscht in Münster dem Vernehmen nach aber weniger wegen dieser Verquickung von Geschäft und Ehrenamt, als wegen der Tatsache, dass die Adressformatierung der kritischen Briefe darauf verweist, dass hier jemand auf die Adressdaten der IHK selbst Zugriff hatte. Dass in dem Schreiben zudem noch der bffk als Ansprechpartner für weitere kritische Informationen genannt wurde, mag ebenfalls für Aufregung gesorgt haben.
Wann regt man sich in der IHK Münster und in anderen IHKn darüber auf, wenn die klare Grenze zwischen Ehrenamt und persönlichen geschäftlichen Interessen so deutlich überschritten wird, wie im Falle des dortigen Präsidenten?


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