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Handwerk plant Fortsetzung der teuren Werbekampagne         (14. 05. 2013)

 

Immerhin 50 Millionen innerhalb von 5 Jahren hat sich die Handwerksorganisation ihre Image-Kampagne kosten lassen. Wenn man soviel Geld ausgibt, ist Misserfolg ausgeschlossen. Das gilt schon allein deswegen, weil sonst jemand Verantwortung übernehmen müsste. Die Übernahme persönlicher Verantwortung ist den Kammerfunktionären aber eher fremd. Also ist/muss die Kampagne ein Erfolg sein und der soll nun in die Verlängerung gehen, wie das STORMARNER TAGEBLATT berichtet.
Zunächst führte die schöne Kampagne zu einer Erhöhung der Beiträge. Allein in der ohnehin teuren Handwerkskammern in Hamburg stiegen beispielsweise die Beiträge allein wegen der Kampagne um durchschnittlich 100,00 Euro jährlich pro Betrieb – bis heute.
In Der ZEIT erschien in der Rubrik "Irrwitz der Woche" eine mehr als treffende Einordnung dieser Werbemassnahme. Wie erfolgreich die Kampagne tatsächlich im Handwerk wirkt ließ sich ebenfalls in Hamburg an der Beteiligung der Handwerksbetriebe beim „Tag des Handwerks“ im Jahr 2011 ablesen. Weniger als 50 Betriebe in Hamburg beteiligten sich daran (allein im Stadtteil Bergedorf, wo sich noch das stärkste Engagement messen ließ, waren es gerade mal 24 von 1098 Handwerksbetrieben.) Ein echter Erfolg eben, wie er nur im Handwerk möglich ist.
Während zu den zentralen Aussagen der Kampagne u.a. das „Made in Germany“ gehört, steht zu befürchten, dass ein Gutteil der über den Online-Shop erhältlichen Werbemittel allerdings ihren Ursprung wohl eher in den Billig-Lohn-Ländern Asiens haben. Nun also die Fortsetzung ...


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