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Länderministerien fordern Gleichstellung in den Kammern        (09. 10. 2013)

 

Dass auch in den Kammern der Druck wächst, Frauen in Führungspositionen zu bringen, ist nicht neu. Denn all die Appelle und Selbstverpflichtungen haben für die Gleichstellung von Frauen und Männern in den Kammern nur unbefriedigende Resultate gebracht. Als in der IHK Köln eine Führungsposition neu besetzte wurde, gab es im Hinblick auf die Kritik, Frauen seien nicht ausreichend berücksichtigt worden, sogar eine Petition an den dortigen Landtag.
Gleichstellung MD - 05SEP13Anfang September nun hat die Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder einen Beschluss gefasst, um den Anteil der Führungspositionen von Frauen in den Kammern zu erhöhen.  Hierbei weist die Konferenz zunächst darauf hin, dass die Kammern eben in ihrer Funktion als Körperschaften des öffentlichen Rechts „in besonderem Maße“ verpflichtet sind, an der tatsächlichen Durchsetzung von Gleichberechtigung mitzuwirken.  Dabei wird in dem Beschluss festgehalten, dass eine bundesweit gravierende Unterrepräsentanz von Frauen in den Führungspositionen vorliegt. Dies gilt sowohl für das Haupt- wie für das Ehrenamt. Offensichtlich erwartet sich die Konferenz  der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren an dieser Stelle auch nicht mehr viel von den Kammern selber.  Denn hinsichtlich einer Verbesserung der Situation wird die Wirtschaftsministerkonferenz gebeten, sich zeitnah mit dem Thema zu beschäftigen und mögliche Maßnahmen vorzuschlagen.


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