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DIHK-Chef Schweitzer in der Kritik                                             (07. 04. 2014)

 

Es ist ja kein Geheimnis, dass sowohl der DIHK insgesamt als auch DIHK-Chef Schweitzer über ein erhebliches Mitteilungsbedürfnis verfügen. Sie verstehen sich als Interessenvertretung der Wirtschaft und da gibt es viele Anlässe, sich zu Wort zu melden. Gerade beim Thema „Energiepolitik“ mischt sich der Dachverband der IHKn auch massiv und nicht unumstritten in die Debatte ein. Denn all die Firmen, die sich im Bereich der Erneuerbaren Energien engagieren, fühlen sich von den Kammern hier nicht nur schlecht vertreten – oft genug handeln die IHKn sogar wider die Interessen der Erneuerbaren Branche.

Dazu passt ein offener Brief an DIHK-Präsident Schweitzer, der heute im pv-magazin veröffentlicht wurde. Herausgeber Karl-Heinz Remmers fragt, wo denn die Stimme Schweitzers zur Unterstützung der kleinen und mittelständischen Unternehmen bliebe, die nach seiner Ansicht durch die geplante Ausnahmeregelung bei der EEG-Umlage für die Eigenerzeugung von Strom benachteiligt werden. Tatsächlich fällt auf, dass der DIHK hier merkwürdig still bleibt.

Das Beispiel der Interessenvertretung in der Energiepolitik macht einmal mehr deutlich, dass die Vorstellung, hier ließe sich durch die Kammern ein Gesamtinteresse der Wirtschaft vertreten, eine blanke Fiktion ist.

 

 


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