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Handwerkskammern als "demokratiefreie Zonen"

Wahlen ohne Demokratie, so stellt sich die Situation in vielen deutschen Handwerkskammern dar. Aktuell deutlich wurde dies bei den jüngsten Wahlen zu den Vollversammlungen in Hamburg und Hildesheim, gegen deren Ergebnisse bffk-Mitglieder nun Widerspruch eingelegt haben. Offensichtlich ist dieser völlige Mangel an demokratischem Geist bei der Organisation der Wahlen. Denn für die gesetzlich vorgeschriebene Briefwahl wurde als Wahltag jeweils ein einzelner Sonntag festgelegt. Hier waren Wahlen also nie wirklich vorgesehen. Es ist für viele Zwangskammermitglieder schon ärgerlich genug, in die Kammern gezwungen zu werden. Sich dann aber in Organisationen wieder zu finden, in denen demokratische Minimalstandards mit Füßen getreten werden, ist unerträglich.


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