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Zentralverband des Handwerks setzt in guter alter Tradition Millionen in den Sand.

 

2002 wollten die Spitzen des Deutschen Handwerks das Internet erobern. Sie hatten wenig Sachverstand, dank der Zwangsabgaben ihrer Mitglieder aber viel Geld. Etliche Millionen kostete das Abenteuer und führte das Portal handwerk.de erst an den Rand der Insolvenz (der SPIEGEL berichtete) und dann konsequenterweise weiter in dieselbe. Am Ende war der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) selbst so klamm, dass auch ihm die Insolvenz drohte.

 

Nun sind die Handwerkskammerkassen offensichtlich wieder randvoll und man hat sich ein neues millionenschweres Abenteuer einfallen lassen. Statt die Betriebe einfach mal bei den Mitgliedsbeiträgen zu entlasten, soll es eine über 50 Millionen teure Imagekampagne richten. Und gleich der Auftakt gerät zum Fiasko. Ein TV-Spot, dem Vernehmen nach mit Produktionskosten von ca. 1 Million Euro, beschreibt apokalyptische Zustände, in denen wir ohne Handwerk leben müssten. Völlig ins Gegenteil verkehrt sich der Sinn der Imagekampagne, weil beim Handwerk niemand gemerkt hat, dass in den Zeiten von Erdbeben und Naturkatastrophen solche Bilder einfach nur geschmacklos sind. Einer Geschmacklosigkeit, die noch dadurch übertroffen wird, dass wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass für so etwas über 1 Million Euro rausgehauen werden.


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