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Großzügige IHK München – ein Häuschen für jeden Mitarbeiter                   (02. 09. 2013)

 

Der Hang der Industrie- und Handelskammer allzu freizügig mit dem hart erarbeiteten Geld ihrer Mitgliedsbetriebe umzugehen, ist immer wieder Gegenstand der Berichterstattung. Unvergessen z.B. die relativ kleine und finanzschwache IHK Schwerin, die sich einen Palast für 14 Millionen in bester Lage am Schweriner Burgsee gönnte.
Iim Vergleich zu dem, was sich nun die IHK München erlaubt, erscheint dies allerdings fast schon als Petitesse. Denn die Münchener IHK saniert ihr „Stammhaus“, IHK München - Sanierungwie es so schön heißt. Und schön soll es auch werden. Satte 73 Millionen lässt man sich in München den Spaß kosten. Laut Angaben der IHK sind von der Sanierung rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen, die vorübergehend umgesiedelt werden. Ohne Berücksichtigung von Kostensteigerungen, Umzugs- und Nebenkosten kostet die Sanierung pro Arbeitsplatz also über 200.000 Euro. Dafür hätte man auch jedem IHK-Mitarbeiter sein eigenes Häuschen bauen können. Es zahlen ja eh die Zwangsmitglieder.

Die extrem hohen Kosten sind auch der Münchener Presse aufgefallen. Diverse Anfragen zu dem Thema erreichten den bffk. Allerdings kam es zu keiner kritischen Berichterstattung. Das Signal dazu war sehr eindeutig: mit der IHK München wollte es sich die Lokalpresse nicht verscherzen.


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