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IHK-Hauptgeschäftsführer lässt Maske fallen                            (09. 08. 2013)

 

Mit Transparenz und offener Kommunikation tun sich die Kammern und ihre Funktionäre nach wie vor schwer. So hatte es sich der Präsident der IHK Hochrhein-Bodensee zu einer lieb gewordenen Angewohnheit werden lassen, in dem dortigen Kammerblättchen deftige Kommentare abzusondern. Wir hier erst kürzlich berichtet gelang es ihm nicht wirklich dabei seine besondere Stellung in einer Körperschaft des Öffentlichen Rechts zu berücksichtigen. Denn nicht alles, was selbstverständlich unter die Meinungsfreiheit fällt, kann ein Organ einer Körperschaft mit Zwangsmitgliedern in der von allen diesen Mitgliedern finanzierten Zeitung auch veröffentlichen. Eine Kammerpostille ist eben keine normale Zeitung.
Im Falle von Claudius Marx aus Konstanz kam noch hinzu, dass er bis zu der heftig kritisierten Kolumne aus dem Juni diesen Jahres auch noch quasi anonym nur mit einem Kürzel verfasste. Zu einer demokratischen Kultur der freien Meinungsäußerung aber gehört, sich zu seinem Kommentar mit Namen zu bekennen. Das ist natürlich nicht gesetzlich geregelt und das ist auch gut so. Entweder man hat den Anstand - als Person oder Gesellschaft - oder man hat ihn nicht. -mx- = Claudius Marx hatte ihn bisher nicht!
Nun hat die deutliche Kritik des bffk an der Veröffentlichung des Kammerfunktionärs im Juni mindestens an diesem Punkt zu einer Kehrtwende geführt. Die IHK Hochrhein-Bodensee hat eine Häuptling Spitze Feder - Hochrheinextra Rubrik auf der Internetseite eingerichtet, in der die Ergüsse des Herrn Marx veröffentlicht werden. Ob die Kraft am Bodensee für das notwendige Maß an Transparenz dann auch für die  gedruckten Ausgabe reichen wird, wissen wir nicht. Angesichts der für die südliche IHK aber erfreuliche Transparenzoffensive wollen wir die Frage, was das nun wieder gekostet hat, all die kleinen eitlen Marxschen Wichtigtuereien ins Netz zu stellen, dann nicht auch noch aufwerfen.


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