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Intrigenstadl HWK Aurich – cui bono?                                          (28. 11. 2013)

 

Aus Sicht des bffk kann kein Zweifel daran bestehen dass der Rücktritt von Horst Amstätter als Präsident der Handwerkskammer Aurich notwendig und richtig war. Dass der Tischlermeister dabei nicht lange gefackelt hat, verdient Respekt.
Spannend ist allerdings auch die Frage nach den Hintergründen. Denn es gibt erhebliche Hinweise darauf, dass im Hintergrund Strippen gezogen, Nachrichten und Gerüchte verbreitet wurden, die darauf angelegt waren, Amstätter aus dem Amt zu drängen. Völlig unabhängig also vom Gehalt der Vorwürfe möchte man wissen, wer da welche Interessen verfolgt.
Die Handwerkskammer Aurich gehörte nicht zu denen, die besonders im Fokus des bffk standen. Dann plötzlich innerhalb von wenigen Wochen trudelten zwei anonyme Schreiben sowie ein Brief mit Absender mit Hinweisen auf Amstätters Person ein. Dazu gesellte sich eine Presseanfrage über mögliche Kenntnisse unsererseits hinsichtlich angeblicher weiterer Verfehlungen. So etwas fällt schon auf. Wenn uns dann eine solche Einschätzung eines Beteiligten erreicht „ich habe zumindest den Eindruck, dass der Hauptgeschäftsführer der HWK nicht gerade unglücklich zu sein scheint, dass Herr Amstätter nicht mehr im Amt ist“, dann werden diese Fragen noch drängender. Denn Ruheständler als Präsidenten soll es in Aurich ja schon vor Horst Amstätter gegeben haben. Warum sickern jetzt plötzlich so viele Informationen durch?
Richtig eilig hatte es die Handwerkskammer, Horst Amstätter ganz gründlich aus dem Ehrenamt zu tilgen.Laut Presseerklärung ist er nur (!) von seinem Amt als Präsident zurück getreten. Die Auricher haben ihn – zumindest im Internet – gleich auch aus dem Vorstand und der Vollversammlung getilgt. Von einer Niederlegung seines Mandates in der Vollversammlung oder seines Vorstandsamtes war in der Pressemitteilung der Kammer aber keine Rede. Stimmen die Vorwürfe gegen Amstätter, so muss er aus Sicht des bffk diese Ämter tatsächlich aufgeben. Aber er muss es selber tun. Tut er es nicht, muss laut Gesetz die Rechtsaufsicht eingreifen. Verdächtig ist nun aber die Eile mit der die Handwerkskammer hier für eine Flurbereinigung sorgt. Cui bono ist die Frage oder ganz unlateinisch: wer hat da womöglich noch viel mehr zu verbergen?

 


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